Anhang zum Blog – Über seine Nachhaltigkeit, Teil 1.

Das Lesen und das Vorlesen nehmen einen enorm wichtigen Platz auf den Weg zur vollständigen Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit. Warum ist das so? Hier sind einige Forschungsergebnisse:

  • Die Tiefenentspannung beim Lesen/Vorlesen erleichtert das Aneignen der jeweiligen Sprache auf ihrer diversen Ebenen: Wortschatz, Grammatik, Stilistik.
  • Die Tiefenentspannung unterstützt außerdem allgemeine Stressreduktion, besseren Schlaf und damit erhöht sie die allgemeine Lebensqualität. Ruhe und Gelassenheit gehören auch dazu.
  • Man kommt in den Genuss der Sprache(n). So wird eine positive Beziehung zu ihr/ihnen aufgebaut, die die Lernmotivation nachhaltig und angenehm steigert. Gefestigt wird auch die Nähe, so wichtig für menschliche Beziehungen.
  • Effizientere Aneignung von Wissen, Erweiterung des Horizontes sowie Inanspruchnahme von Erfahrungen anderer Menschen sind unschlagbare Vorteile der Lernprozesse.
  • Die Konzentration, das Gedächtnis, die Kreativität sowie soziale Kompetenzen werden geschult. Diese sind lebenslang in diversen Bereichen praktisch anwendbar und sehr hilfreich.

Was für Erfahrungen habt Ihr mit dem Lesen gesammelt?

Als Weihnachtsgeschenk haben wir für Euch zwei Specials vorbereitet:

  • Eine Liste von 100 aktuellen Kinderbüchern, die die Sprachbildung unterstützen. Diese Empfehlung von unseren Expert*innen findet Ihr als Link zum Anklicken und Durchsehen. Vielleicht findet Ihr hier etwas Besonderes für Eure Liebsten und für Euch für 2019?
  • Eine Begegnung mit besonderen Büchern unserer Hausbibliothek ermöglicht uns Kasia Willmann, studierte Bibliothekarin und Mutter zweisprachig aufwachsender Kinder: Am 13.01.2019 führt sie durch die liebevoll zusammengestellte Sammlung in der Schulze.
    Vielleicht gelingt es uns diese Veranstaltung als Start für einen monatlichen Zyklus für Sonntagsnachmittage mit Lieblingsbüchern für Kinder und Erwachsene zu gestalten? In welcher Sprache auch immer… Als Work in Progress?
    Wer ist dabei?
    Wer möchte sich aktiv an seiner Mitgestaltung beteiligen, wird um kontakt@sprachcafe-polnisch.org gebeten?
    Denn nicht nur auf Facebook geteilte Titel, sondern auch persönliche Begegnungen mit Büchern und Menschen liegen uns am Herzen. Auch in 2019.

 

Agata Koch, Blogautorin, ist in Polen geboren, Germanistin, Sprachdozentin, Übersetzerin sowie Initiatorin und Koordinatorin des SprachCafés Polnisch als Modellkonzeptes lokaler sozialer Initiativen: www.sprachcafe-polnisch.org. Nach Studienjahren in Leipzig zog sie 1990 nach Berlin. Seit 2000 lebt sie mit ihrer Familie zusammen im grünen Norden der Großstadt, in Pankow. Gerade hier entdeckte sie ihre Vorliebe zur Fotografie sowie zu anderen visuellen Formen neu. In ihrem kreativen Alltag wird sie auch vom dichterischen und erzählerischen Wort begleitet. Beide Sprachen betrachtet sie als Inspiration füreinander. „Begegnungen sind wichtig“ heißt das Motto der vielen gelebten Jahre in anregender Vielfalt der Kulturen, Sprachen und Generationen. https://agakoch.wordpress.com/ Dieser Blog ist eine Ankündigung einer umfangreicheren Publikation. Austausch hierzu, Ideen und neue Anregungen sind gern willkommen! Kontakt: a.koch@sprachcafe-polnisch.org.